Draußen scheint die Sonne, alle Kinder sind draußen und spielen, sitzen vor der Spielkonsole oder dem Computer.

Es ist manchmal schwer die Motivation zu finden

An den Schreibtisch will sich keiner freiwillig setzen, lernen und Hausaufgaben machen. Alle Fächer nerven und machen keinen Spaß. Eltern verzweifeln regelmäßig an Kindern, die nicht lernen möchten. Da hilft es auch nicht, wenn Sie Ihre Kinder dauernd überwachen.

Druck ist kontraproduktiv und kann alles verschlimmern.

Besser ist, das Gespräch mit dem Kind und dem Lehrer zu suchen, um den Grund für die fehlende Motivation zu finden. Daneben gibt es noch Tricks mit denen Sie sich und Ihrem Kind das Leben leichter machen können. Es geht darum, die richtige Atmosphäre zu schaffen, das Kind zu motivieren und Lernen mit Spaß zu verbinden. Dann wird das Kind von sich aus gerne Hausaufgaben machen und das Lernen wird ihm viel einfacher fallen. Das ist der beste und einfachste Weg für den Erfolg in der Schule.

Zeitmanagement ist das A und O

Das Wort Prokrastination hört man heutzutage immer öfter, also Aufgaben bis auf den letzten Drücker aufzuschieben. Was für Erwachsene gilt, dass funktioniert auch bei Kindern, die richtige Zeiteinteilung oder ein fester Zeitplan. Ein fester Plan kann unglaublich hilfreich sein und das Kind an einen geregelten Tagesablauf gewöhnen. Mit einer guten Übersicht über alle Aufgaben die erledigt werden müssen, hat man die Hälfte der Arbeit erledigt. Es ist auch sinnvoll die Aufgaben nach Ihrer Dringlichkeit zu sortieren.

Immer die Motivation hochhalten

Wenn die Motivation wieder unten ist, kann man auch schonmal mit den einfachen Dingen, die Spaß machen beginnen. Das Kind kann sich dann für ein paar Stunden an den Schreibtisch setzen, bis alles erledigt ist. Alternativ kann es sich nach jeder Stunde eine kurze Pause gönnen, die Eltern sollten schauen, was für das Kind am besten funktioniert. Wir empfehlen jedoch immer kürzere dafür häufigere Lernphasen. In den Pausen wird das Wissen im Gehirn gespeichert, je länger die Arbeitsphase war, desto länger darf man sich Pausen gönnen. 

Gönnen Sie Ihrem Kind nach der Schule eine kurze Pause

Gönnen Sie Ihrem Kind nach der Schule jedoch ein wenig Zeit sich zu regenerieren, dann steigt die Lust am Lernen wieder. Ein gutes Essen stärkt Ihr Kind und eine anschließende kurze Spielpause lädt die Akkus Ihres Kindes wieder auf.

Überzeugen Sie Ihr Kind davon, dass konzentriertes Lernen seine Spielzeit verlängert

Ausgeruht nach der Pause fallen die Hausaufgaben und das Lernen wesentlich leichter. So kann ist Ihr Kind leistungsfähiger und kann besser lernen. Bleibt das Kind jetzt fokussiert, kann es die Hausaufgaben viel schneller erledigen und ist mit dem Lernen eher fertig. Anschließend hat das Kind mehr Zeit zum Spielen. Also eine Win Win Situation. Wenn Sie das Ihrem Kind gut erklären können, haben Sie es direkt auf Ihrer Seite.

Eine kurze Vorbereitung auf den kommenden Tag ist hilfreich 

Eine kurze Wiederholung, indem man sich die Mitschrift einmal kurz ansieht, hilft das Wissen besser im Gehirn zu sortieren und anschließend besser zu behalten. So hat man am kommenden Tag den roten Faden schnell wiedergefunden. Mit diesem Vorwissen wird es dem Kind  viel einfacher fallen etwas Neues, was darauf aufgebaut ist, zu lernen. 

Erfolgserlebnisse motivieren, so macht Lernen Spaß

Wenn das Kind merkt, dass Lernen etwas bringt, kommen die ersten Erfolgserlebnisse. Durch diese Erlebnisse steigt die Motivation und somit auch der Spaß. Das wiederum fördert die Leistung und so befindet sich das Kind in einer positiven Erfolgsspirale. 

Finden Sie heraus welcher Lerntyp Ihr Kind ist

Manche Kinder behalten Vokabeln oder Wissen am besten, wenn sie es laut vorlesen andere wiederum, wenn sie abgefragt werden. Bei anderen wiederum sitzt es schon nach dem ersten Durchlesen. Grundsätzlich gilt jedoch, mehr Sinne einen Anreiz bekommen, desto effektiver lernt Ihr Kind. Das heißt, sehen, laut lesen und anschließend mit einer Handlung oder einen Sinn verbinden. Zum Beispiel, indem man das Gelernte kurz zusammenfasst oder sich Notizen macht.

Eine saubere Mitschrift ist, spart viel Zeit

Durch sauberes Mitschreiben im Unterricht wird neben dem Hörsinn ein weiterer Lernkanal verwendet. Dies spart ein weiteres Durchlesen im Schulbuch. Passt das Kind im Unterricht gut auf, denkt mit, lernt es wesentlich effizienter.

Aktives lernen ist die halbe Miete

Je früher das Kind im Unterricht aktiv lernt, desto besser. Zum Beispiel sollte ein Text nicht bloß passiv gelesen, sondern wichtige Stellen mit einem Textmarker gekennzeichnet oder Notizen gemacht werden. Das hilft eine Struktur rein Zubekommen, beim Verständnis aber auch das Gelernte besser zu behalten. Schaut sich das Kind den Text nochmal an, muss es gedanklich nicht wieder von vorne anfangen und spart dadurch Zeit.

Wiederholungen verankern das Wissen

Es geht darum, das Wissen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis zu übertragen. Denn ohne ständigen Üben geht das Wissen schnell wieder verloren. Man geht davon aus, dass hierfür vier Wiederholungen benötigt werden. Dabei reicht es aus die Abstände jeweils mit der Zeit zu verlängern. Erst täglich und mit der Zeit kann man sich immer mehr Tage zwischen dem Wiederholen lassen. 

Lernen mit etwas positiven verbinden

Lernerfolg und Motivation gehören unzertrennlich zusammen. Dafür sorgen eine angenehme Lernatmosphäre und Lernumgebung. Eltern sollten nie vergessen das Kind Mut zuzusprechen und zu loben. Ein gutes Verhältnis zwischen Eltern, Schüler und Lehrer ist immer hilfreich.