Zeitmanagement ist das A und O

Ein fester Plan kann unglaublich hilfreich sein und das Kind an einen geregelten Tagesablauf gewöhnen. Mit einer guten Übersicht über alle Aufgaben die erledigt werden müssen, hat man die Hälfte der Arbeit erledigt. Es ist auch sinnvoll die Aufgaben nach Ihrer Dringlichkeit zu sortieren

Die Motivation hochhalten

Ein Kind lernt mit Druck wesentlich schlechter, lernen sollte Spaß machen. Erklären Sie dem Kind, dass konzentriertes Lernen seine Spielzeit verlängert und loben Sie es. So verbindet es mit lernen etwas Positives.

Eine gute Lernumgebung schaffen

Richten Sie den Arbeitsplatz möglichst bequem ein. Es sollte unbedingt ausreichend Licht vorhanden sein. Ein ergonomischer Tisch und Stuhl wären natürlich optimal. Ganz wichtig ist außerdem ausreichend Wasser. Alle Materialien wie Bücher, Stift und Hefte sollten in griffbereiter Nähe liegen.

Mögliche Störquellen abschalten

Ein Fernseher im Hintergrund sind genauso hinderlich wie Musik und lenken nur vom Lernen ab. Ebenfalls sollte das Handy für die Lernzeit aus dem Zimmer verbannt werden. Zu groß ist die Versuchung eben mal kurz zu schauen, was  so los ist. Meistens bleibt es nicht dabei und jedes Geräusch verführt zum draufschauen. So wird man aus Gedankengängen herausgerissen, verliert den Faden und muss sich mühsam wieder einarbeiten.

Abwechslung hilft gegen Langweile. 

Wenn eine Aufgabe erledigt ist, sollte das Thema oder sogar das Fach gewechselt werden. So stellt man sicher, dass nie Langeweile aufkommt und das Kind fokussiert bleibt.

Unbedingt Pausen machen

Besser man belohnt sich mit kurzen Pausen, atmet tief aus, streckt sich und macht dann weiter. Nach der Schule sollten Kinder vor dem Lernen eine Pause machen. So ist der Akku wieder aufgeladen und das Kind kann konzentriert und effizient lernen.

Lerninhalte in kleine Portionen aufteilen 

Oft sind Kinder von der schieren Masse abgeschreckt und fange erst gar nicht an zu lernen. Große Lerneinheiten können in kleine Stücke aufgeteilt werden. Das nimmt dem Kind die Angst und erleichtert den Anfang. 

Üben, üben, üben

Man sagt, dass ungefähr nach der vierten Wiederholung das Gelernte vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis wandert, deswegen ist Üben das A und O.

Aufgabe auf to do List abhaken

Eine Liste mit Aufgaben die gemacht werden müssen ist äußerst hilfreich. Hat das Kind eine Aufgabe erledigt, wirkt es ungemein motivierend einen Haken hinter die Aufgabe zu setzen. 

Erfolge kontrollieren

Zur Überprüfung des Gelernten sollte sich das Kind selber kontrollieren und das Gelernte nochmal im Gedächtnis abfragen. Noch effektiver ist jedoch eine Abfrage durch Eltern, Geschwister oder Freunde. So bleibt das Wissen viel länger im Gedächtnis.